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Abschied von Simba…… Unsere Simba ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Wir hatten sie 6 Jahre hier auf unserem Gnadenhof in den Vogesen. Simba war eine tapfere Hündin, die ihr Leben zunächst
auf einem Campingplatz in Spanien fristete. Jedes Jahr hatte sie zwei Würfe
und sie schlug sich und ihre Jungen mehr schlecht als recht durch. Da sich auf diesem Campingplatz Jahr für Jahr die
gleichen Leute einfanden, war Simba bald allen Urlaubern bekannt und so
manche Familie spielte am Ende des Urlaubs mit dem Gedanken, sie
mitzunehmen.
Familie Schreiber brauchte drei Jahre Anlauf, um dies
dann endlich wahr zu machen. Sie nahmen Simba im Jahr 1998 mit in ihr
Einfamilienhaus nach Karlsruhe. Leider stellte der Tierarzt fest, dass
Simbas keinesfalls wohlgenährt und deshalb etwas rundlich war, sondern
dass sie Welpen erwartete. Der Schreck darüber war so groß, dass Simba ein
„ Tierschutzhund „ wurde. Als ich Simba das erste Mal kennen lernte freute ich
mich, dass sie sich trotz
ihrer Lebensumstände eines
erhalten hatte: Ihre Spielleidenschaft !!!
Sobald sie etwas in irgendeiner Hand vermutete, das man werfen könnte,
forderte sie dies lautstark ein. Sie trug den ganzen Tag irgendwelche
Steine, Stöcke oder Bälle mit sich herum. Simba war eine hingebungsvolle Mutter und ihre Welpen
fanden bald neue Plätze. Danach versuchten wir , auch Simba nun endlich
zu ihrem Lebensplatz zu verhelfen. Wir fanden eine alleinstehende Frau, die sich in den
nächsten eineinhalb Jahren um Simba kümmerte. Es war eine starke
Gemeinschaft, in der beide ihren Spass hatten. Das Ende nahte ein Jahr später in
Form eines Wohnungswechsels und des damit verbundenen
Hundehalteverbots. So kam Simba im Sommer 2000 zu uns auf den Gnadenhof.
Es war Zeit, dass Ruhe in ihr Leben einkehrte und sie endlich wusste,
wohin sie gehörte. Simba brachte leider ein Handycap mit. Bei ihrer
Kastration im Jahr 1999 war dem Tierarzt ein Fehler unterlaufen indem er
nicht das gesamte Gewebe der Eierstöcke herausgenommen hatte. Aus
diesem Grund hatte Simba immer noch Schein-Läufigkeiten, was uns bei
unserer Rudelhaltung regelmäßig immer wieder großen Kummer bereitete,
da unsere Rüden Nächte lang „ durchsangen „ wenn Simba wieder in
ihrer Läufigkeitsphase war. Was ich insgeheim befürchtete und was eine Folge
dieses Kastrationsfehlers war, trat nun vor 3 Monaten ein. An Simbas Gesäuge
begann ein Tumor zu wachsen, der regelrecht explodierte und innerhalb kürzester
Zeit eine beachtliche Größe erreichte. Da die Röntgenaufnahmen eine
Metastasierung in Leber und Lunge zeigten, blieb uns nichts anderes, als
ihr die letzte Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Nun musste sie von ihren Beschwerden erlöst werden,
aber sie wird in unseren Herzen bleiben, wie viele andere die vor ihr
gegangen sind auch. Bis zuletzt hat sie Steine ausgegraben und mit sich
herumgetragen. Den Letzten gaben wir ihr mit in ihre Ruhestätte.
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